Bad R’hall: Hochwasserschutz wird ständig verbessert.

Vertreter der FDP Bad Reichenhall trafen sich mit Herrn Josef Kaltner, dem Leiter des Sachgebietes Tiefbau der Stadt Bad Reichenhall, um sich über den aktuellen Stand der Hochwassersicherung insbesondere an der Saalach im Stadtgebiet sowie u.a. am Seebach in Karlstein zu informieren.

Nach der Besichtigung der Pumpstation an der Staufenbrücke erörterte man die Sicherungsmaßnahmen des Wasserwirtschaftsamtes Traunstein des Freistaates Bayern in ausgewählten Details. Das aktuelle Sicherungsobjekt  Saalachdamm  (Staufenbruck) sei ständig  Gegenstand der Planung für mögliche Verstärkungen gegen Überflutung. Mit dem Einbau einer Spuntwand will das Amt  die Sicherheit deutlich erhöhen. Diese Maßnahmen ergreife die Wasserwirtschaft mit  den weiteren zuständigen Behörden, bei Unterstützung durch Sachgebiete der Stadt, Herrn OB Dr. Lackner und den  Stadtrat, so Herr Kaltner. Alle Sicherungsobjekte kommen turnusmäßig auf den Prüfstand.

An der Staufenbrücke (v.l.): Leiter der städt. Tiefbauabteilung Josef Kaltner, stellv. Ortsvorsitzende Ingrid Porbeck, Stadtrat Gerhard Schröter

An der Staufenbrücke (v.l.): Leiter der städt. Tiefbauabteilung Josef Kaltner, stellv. Ortsvorsitzende Ingrid Porbeck, Stadtrat Gerhard Schröter

Stadtrat Gerhard Schröter merkte an, dass die Hochwasservorsorge in unserer Stadt mit höchster Aufmerksamkeit zu behandeln, starke Priorität haben muss: „Das gilt für alle Stadtteile, für Staufenbruck ebenso wie für Marzoll und den Seebachbereich in Karlstein, gleichzeitig verbunden mit begleitender guter Information für die Bürgerschaft!“

Ingrid Porbeck, stellvertretende Ortsvorsitzende der FDP Bad Reichenhall, dankte Josef Kaltner für die wichtigen Informationen und wies auf einen weiteren Aspekt hin: „In Bayern wird Hochwasserschutz großgeschrieben. Es ist jedoch massiv zu rügen, dass der Bund nicht bereit zu sein scheint, den Menschen in Simbach und in anderen betroffenen Gebieten finanzielle Katastrophenhilfe zu leisten.“

 

Quelle: Reichenhaller Tagblatt, 17.06.2016

Quelle: Reichenhaller Tagblatt, 17.06.2016


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