FDP-Lösungsvorschlag für Umfahrung während Bauarbeiten am Eisenrichter Berg

Nowak: Maximiliansreitweg als Alternative für Umweg über das Wachterl

Ende September beginnt nach dem Abrutschen eines Teils der B 20 über den Eisenrichter Berg im Zuge der notwendigen Bauarbeiten die Einbahnregelung über den Eisenrichter Berg. Vermeintlich wäre der gesamte Berchtesgadener Talkessel im Falle einer dauerhaften Einbahnregelung nur noch über das Wachterl erreichbar. Nachdem die Bürgermeister der Talkessel-Gemeinden dazu den Vorschlag eines teuren Tunnels machten, bringt Armin Nowak, FDP-Kreisrat und Vorsitzender des Ortsverbandes Berchtesgadener Tal nun eine Umfahrung über den Maximiliansreitweg ins Spiel:

„Einschränkungen gibt es bei Bauarbeiten immer. Wenn eine Einbahnregelung dazukommt erst Recht, das ist allen klar. Die einfachste Lösung wäre eine einspurige Umfahrung über den Maximiliansreitweg. Am besten sollte diese Umfahrung für die Fahrtrichtung Bad Reichenhall gewählt werden. Die Fahrzeuge könnten so von der B 20 auf den Holzstubenweg, weiter über den Maximiliansreitweg und beim Wanderparkplatz wieder auf die B 20 fahren“, legt Nowak seinen Vorschlag dar. „Selbstverständlich kann diese Umfahrung keine Dauerlösung sein, aber für eine begrenzte Zeit während der Baumaßnahmen wäre es die leichteste und effizienteste Lösung. Warum unsere Bürgermeister stattdessen einen sündhaft teuren Tunnel bauen lassen wollen, verstehe ich nicht“, so Nowak.

Auch FDP-Landtagskandidat Wilhelm Gschossmann kann dem Vorschlag viel abgewinnen: „Der weiter Umweg über das Wachterl würde nicht nur zu einem Verkehrschaos führen, sondern auch zu erheblichen wirtschaftlichen Einbußen. Dass eine Lösung gefunden werden muss, ist klar. Ein Tunnel, der am Ende vermutlich ohnehin zu Tode geprüft wird, kann aber nicht die Lösung sein. Selbstverständlich müsste man vor Umsetzung des Vorschlags entsprechende Vereinbarungen mit den Grundstückseigentümern schließen. Angesichts der begrenzten Dauer der Umfahrungslösung denke ich aber, dass das möglich sein dürfte“, so Gschossmann.

Nowak zeigt sich indes vorsichtig optimistisch: „Oft sieht man ja den Wald vor lauter Bäumen nicht. Es würde mich aber freuen, wenn die Bürgermeister unseren Vorschlag aufnehmen, für Gespräche darüber stehen wir jedenfalls jederzeit zur Verfügung“, so Nowak abschließend.


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