Schließung des DB-Reisezentrums für Bad R’hall eine Katastrophe

Der FDP-Ortsverband Bad Reichenhall kritisiert das Vorhaben der Deutschen Bahn scharf, das Reisezentrum in Bad Reichenhall zu schließen. Nach Meinung der FDP bedeutet dieser Plan eine massive Service-Verschlechterung für die Kurstadt.

„Einheimische und viele Urlaubs- und Kur-Anreisende  schätzen Bad Reichenhall für diese Verkehrsgünstigkeit;  zahlreiche Senioren und junge Familien haben sich unter anderem gerade deshalb bei uns angesiedelt“, so Stadtrat Gerhard Schröter. Der Ortsvorsitzende Joachim Heppe: „ Der Bahnhof des einzigen deutschen Alpenkurortes ohne Schalter -undenkbar!“

Fahrkartenautomaten seien kein Ersatz. Sie seien kompliziert in der Bedienung, häufig defekt und erteilten keine Auskünfte. Fahrkartenkauf per Internet läge auch nicht jedem. Außerdem gäbe es in der Stadt kein Reisebüro mehr, das DB-Fahrkarten verkauft und bei Fahrplanproblemen weiterhilft.

Auch im Blick auf eine mögliche Landesgartenschau sieht die FDP in der vorgesehenen Schließung einen großen Minuspunkt: „Viele Menschen kommen dann von weither zu uns, auch per Bahn. Sie würden einen  vorhandenen wichtigen Service nicht vorfinden. Das könnte sogar die Bewerbungschancen unserer Stadt schmälern“, so die stellvertretende Ortsvorsitzende Ingrid Porbeck.

Der FDP Stadtrat hat bereits einen Antrag beim Stadtrat eingereicht, der OB, Stadtrat und Verwaltung aufruft,  für den Erhalt des Reisezentrums  temperamentvoll zu kämpfen.

Der Unterstützung des Ortsverbandes, so Ortsvorsitzender Heppe, und des FDP-Kreisverbandes, so der Kreisvorsitzende Alexander Reich, können sich hierbei alle sicher sein.


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